Floating Island

Schwimmende Inseln

Hintergrund

Tuvalu ist zwar das zweitkleinste Land der Welt und gehört laut UNO zu den am wenigsten entwickelten Nationen der Erde, es erfüllt aber alle Bedingungen für ein klassisches Südseeparadise.

Aufgrund seiner Lage im Pazifischen Ozean ist Tuvalu besonders anfällig für den Anstieg des Meeresspiegels und den Klimawandel. Der Inselstaat hat in den letzten Jahren internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da er zu den Ländern gehört, die am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.

Tuvalu droht wie die Inseln Kiribati und die Marshallinseln langsam im Meer zu versinken. Wie schnell das gehen wird, darüber streiten sich die Wissenschaftler. Sicher wird das Tempo auch davon abhängen, wie schnell es uns gelingt, die Klimaerwärmung zu stoppen. Dies wäre eine wichtige Voraussetzung für eine Rettung dieser flachen Insellandschaften.

Ziele

1 Konstruktion: Die Konstruktion der Stadt auf dem Wasser sollte so gestaltet werden, dass sie den Herausforderungen des Lebens auf dem Wasser standhält, wie zum Beispiel Wellen, Strömungen und Gezeiten.

2 Infrastruktur: die Stadt muss für das Leben auf dem Wasser ausgelegt sein, einschließlich Wasser- und Abwassersystemen, Stromversorgung, Transport und Kommunikation, da keine Verbindung zu einem Festland herrscht.

3 Energieversorgung: Die Wohnungen auf dem Wasser benötigen eine Stromversorgung, um beispielsweise Licht, Klimaanlage und Elektronik zu betreiben. Eine Möglichkeit wäre, erneuerbare Energiequellen wie Solarenergie, Wellenenergie oder Windkraft zu nutzen.

4 Nahrungsmittelversorgung: Es ist wichtig, dass die Bewohner auf dem Wasser eine ausreichende Nahrungsmittelversorgung haben, um gesund zu bleiben. Dazu können beispielsweise Fischfarmen oder hydroponische Anlagen eingerichtet werden, um Obst und Gemüse anzubauen. Es könnten außerdem neue eigene Ressourcen durch Landwirtschaft erzeugt werden.

5 Soziale Infrastruktur: Die Wohnungen auf dem Wasser müssen so gestaltet sein, dass sie auch soziale Infrastruktur bieten. Dazu gehört beispielsweise Platz für Freizeitaktivitäten und soziale Zusammenkünfte. Eine Stadt auf dem Wasser muss eine starke Gemeinschaft haben, die zusammenarbeitet, um die Herausforderungen des Lebens auf dem Wasser zu bewältigen und ein erfolgreiches und erfülltes Leben zu führen.

6 Transport: Es muss eine Möglichkeit geben, die Wohnungen auf dem Wasser zu erreichen und von dort aus zu anderen Orten zu gelangen. Dazu könnten Boote oder andere Wasserfahrzeuge genutzt werden. Gibt es Möglichkeiten für eine autofreie Insel?

7 Schutz der Küstenlinie: Küstenschutzbauten wie Deiche, Dämme und Barrieren können helfen, die neuen Inseln vor Überschwemmungen und Stürmen zu schützen. Dabei sollten die Küsten nicht als Grenzen angesehen werden, sondern mit in das Gesamtkonzept integrieren.

8 Gestaltung: Stadtstruktur zonieren | mehr Grün soll integriert werden | das Wasser soll nicht vollständig abgeschirmt, sondern mit in die Stadtstruktur gedacht werden | Rotorblätter als Gestaltungselement nutzen | Architektur spannend und bunt gestalten

9 Erweiterung: Freizeitangebot und Attraktionen für Tourismus und Bewohner | Bildungsangebot erweitern | Wirtschaftzweige stärken

Weitere Dokumentation und studentische Projekte finden Sie unten:


Titel

Rotopia

Entwurf

Sara Sürmeli Priscilla

Hussaini Fatma

Kübra Gülseven

Jahr

2023

Kooperationspartner

h_da


Titel

The Modular City

Entwurf

Svenja Zimmermann

Chiara Frey

Eugen Hildmann

Jahr

2023

Kooperationspartner

h_da


Titel

Aufbruch nach Rotopia

Entwurf

Janina Ortas

Lisa Nebel

Jahr

2023

Kooperationspartner

h_da