
Dr.
Matthias Oppe
Bauingenieur, Geschäftsführer im Büro knippershelbig GmbH
Schwerpunkte: Sonderkonstruktionen, Stahlbau, faserverstärkte Werkstoffe, Zirkuläres Bauen
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-veroeffentlicht-leitfaden-zum-zirkulaeren-bauen
https://www.knippershelbig.com/projekte/studierendenhaus/
https://www.knippershelbig.com/projekte/kinder-und-jugendhaus-regenbogenwald/
Matthias Oppe spricht von…
„Zirkuläres Bauen gestalten – Praxisbeispiele“
Es werden Strategien und technische Ansätze für das Planen und Bauen rückbaufähiger zirkulärer Stahlkonstruktionen beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Stahltragwerke künftig so geplant und ausgeführt werden können, dass sie am Ende ihrer Nutzungsdauer nicht entsorgt, sondern rückgebaut, weiterverwendet oder in neuer Form wieder aufgebaut werden können. Dabei wird am Beispiel vom Studierendenhaus in Braunschweig aufgezeigt, welche konstruktiven, normativen und organisatorischen Voraussetzungen für ein hohes Rück- und Weiterbaupotenzial geschaffen werden müssen – von lösbaren Verbindungen über modulare Bauweisen bis hin zu digitalen Gebäuderessourcenpässen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rückgewinnung von Bauteilen aus bestehenden Quellgebäuden. Anhand praktischer Beispiele wird dargestellt, wie sich Komponenten des Tragwerks systematisch erfassen, prüfen und klassifizieren lassen, um sie in neuen Bauvorhaben wieder einzusetzen.
Abschließend wird die baupraktische Umsetzung anhand aktueller Projekte vorgestellt, bei denen Neubauten unter Verwendung rückgebauter Stahlbauteile errichtet werden. Es sind gesellschaftliche, wirtschaftliche und prozessuale Veränderungen nötig, um die lineare (Bau-)wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft zu transformieren. Die Planenden müssen neben der statischen Nachweisführung viele weitere Fragen beantworten und die neuen Wege des iterativen Entwerfens und der kreislauforientierten Prozesse entwickeln, die es benötigt, damit sich zirkuläres Bauen etablieren kann
– Planen und Bauen zukünftiger rückbaufähiger Stahlkonstruktionen: Rück- und Weiterbaupotential im Stahlhochbau
– Rückgewinnung von Bauteilen aus bestehenden Quellgebäuden
– Baupraktische Umsetzung: Neubauten aus Rückgebautem – Tragwerksplanung für die Verwendung wiederverwendeter Bauteile (Reuse)





