Utopia: Recht auf Hoffnung

27. 9. 2025 — 11. 1. 2026

Kunstmuseum Wolfsburg

Idee / Konzeption

Andreas Beitin

Kuratorische Assistenz

Veronika Mehlhart

Kuratoren-Team

Andreas Beitin ∙ Sebastian Mühl ∙ Dino Steinhof

Kunstler/innen

OX2architekten ∙ h_da
rethink*rotor

Neue Abenteuer für Rotorblätter

Einst drehten sie sich stolz im Wind, hoch oben am Himmel. Unermüdlich, kraftvoll und zukunftsweisend. Ihre Aufgabe war klar: saubere Energie erzeugen – Tag für Tag. Doch auch Held*innen verdient ihren Ruhestand verdient. Und wie bei jedem guten Abenteuer ist das Ende nur ein neuer Anfang.

Jetzt beginnt ein neues Kapitel: Ein Rotorblatt verabschieden sich von ihren stählernen Türmen und werden befreit von ihrer ursprünglichen Funktion.

Befreite Flügel: Ein Blick ins Werk

In der Ausstellung „Utopia: Recht auf Hoffnung“ im Kunstmuseum Wolfsburg liegt eine etwa neun Meter lange Rotorblatt senkrecht von der Wand. In der Hintergrund, aber immer noch zentraler Punkt des Werkes, steht ein 11 meter lang Textilbild, die teilweise ein realitätsbildende Bodenfläche darstellt und knickt an der Wand, wo sie wie ein Turm auch als Wandplakat bis auf 8 meter Höhe überragt.

Das Rotorblatt, das vom Deutschen Windkraftmuseum zur Verfügung gestellt wurde, bildet zusammen mit dem Plakat im Raum ein Ensemble. Was einst technische Monumentalität war, verwandelt sich in ein poetisches Gleichgewicht zwischen Technik und Leben, zwischen Maschine und Organismus.

Die „befreiten Flügel“ stehen nicht für das Ende, sondern für den Anfang von Hoffnung.

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